Selbstmeisterung durch Meditation? Wozu?

Selbstmeisterung
Meditation

Wozu denn Disziplin und regelmäßiges Üben in Sachen Meditation? Wozu die Mühen, wo es so einfach und schön ist, sich berieseln zu lassen? Fernseher anstellen oder in den Tiefen von Youtube versinken und schon bin ich abgelenkt von meinen Gedanken und vielleicht auch von meinem Kummer.

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Ja, es ist einfacher der Trägheit nachzugeben, als sich aktiv zu konzentrieren. So wie es einfacher ist mit der Masse zu schwimmen, als eine eigenständige Wahl zu treffen.

Ein Sportler strebt ständig nach besserer Ausdauer, Muskelkraft, Schnelligkeit und optimaler Technik. Er will das Beste aus sich herausholen – Sieger werden. Aber wir wollen es nur bequem haben, keine Veränderung, keine Anstrengung, keine Verantwortung.

So lange wir nicht leiden, werden wir immer den bequemsten Weg einschlagen.

Wir richten uns in unseren Gewohnheiten und selbsterschaffenen äußeren und inneren Zwängen ein. Der Durchschnitts-Mensch ist so träge, dass man ihn auf die Gleichung reduzieren kann:

Ohne Leid keine Entwicklung – ohne Leid keine Bereitschaft zur Veränderung – ohne Frust keine Wende – ohne Kummer nimmt das Alte kein Ende.

Als Heilpraktikerin berate ich oft Menschen, die in einer Sackgasse angekommen sind und durch Schmerzen aller Art gezwungen werden, ihr Leben und ihre Entscheidungen zu reflektieren. Nicht selten heißt der Auftrag: „Mach mich gesund, aber verschone mich vor Veränderungen oder Anstrengungen.“

Sehr viele Menschen durchleiden im Laufe ihres Lebens eine Depression. Jeder Mensch erlebt Kummer und Verlust. Doch wann sind wir bereit, neue Wege zu gehen? Wann ist der Leidensdruck groß genug?

Eckhart TolleSpiritueller Lehrer

"95 % unseres Leidens erzeugen wir durch unsere Gedanken selbst."

Eckhart Tolle, ein weiser Mann unserer Tage, sagt, dass nur 5% unseres Leidens unvermeidbar sind, z.B. durch Tod und Abschied von liebgewonnen Menschen. 95 % unseres Leidens sind selbsterzeugt. Wir erschaffen unser Leid durch unsere eigenen Gedanken und Glaubenssätze (Muster) selbst.

Ist das nicht Motivation genug zu lernen, wie ich 95% meines Leidens in Frieden und Glück verwandeln kann?

Disziplin beim Meditieren lohnt sich!

Damit ich bewusst im Hier und Jetzt bin, bewusst denke, bewusst schweige, bewusst rede, bewusst handle und bewusst das Beste für mein Leben und mein Glück wählen kann. Das ist die Geburt des Schöpfers in uns und der Tod unserer inneren Opferhaltung. Es waren nicht die Eltern, die Lehrer, die Gesellschaft, die Kollegen, die uns das Glück heute genommen haben. Es waren unsere eigenen Gedanken.

Bist Du Meister Deiner Gedanken, bist Du Meister Deines Lebens! Bist Du wach, bewusst, achtsam, dann siehst Du die Farben und riechst den Duft der Blumen. In Deinen Geist kehrt Licht und Ruhe ein und Du findest Frieden und Glück. Willst Du Meister werden? Willst Du Schöpfer eines glücklichen und friedlichen Lebens werden? Dann werde Meister Deiner Gedanken und Meister Deiner Gefühle: Meditiere!

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