Dr. Simonton: Mit dem Geist erfolgreich gegen Krebszellen

Dr. Simonton Wieder gesund werden
Visualisierung

Dr. O. Carl Simonton ist als Onkologe einen ungewöhnlichen Weg gegangen. Als Experte für Strahlen- und Krebsmedizin erweiterte er seine Sichtweise um die der Psychologie und wurde zu einem Pionier in Psychoonkologie. Das lag vor allem an seiner Frau Stephanie Matthews Simonton, einer Motivationspsychologin. Stephanie interviewte erfolgreiche Menschen, um zu verstehen, worin der Unterschied lag zwischen Menschen, die Außergewöhnliches erreichten und denen, die ihr ganzes Leben lang durchschnittlich blieben.

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Carl war in seinen jungen Jahren als Arzt aufgefallen, dass es Patienten gab, die sich nicht an die prognostizierte Überlebensdauer der Krebserkrankung halten „wollten“. Sie überlebten deutlich länger, während andere Patienten geradezu in sich zusammensackten und sogar schneller als erwartet starben.

Er begann sich dafür zu interessieren, was die Patienten über die Diagnose fühlten und dachten. Was ihnen half die Hoffnung und Kraft zu bewahren und was ihnen den Boden unter den Füssen weg zog. In seinen zahlreichen Interviews, stieß er auf zwei wesentliche Erkenntnisse: Hoffnungslosigkeit auf der einen Seite und Lebenswille und Hoffnung auf der anderen Seite machten den Unterschied.

Dr. O. Carl Simonton (1942- 2009)

​Dr. Simonton war Onkologe und Spezialist für Strahlentherapie.

Nachdem er jahrelang die medizinische Leitung des Krebsberatungs- und Forschungszentrum in Fort Worth (Texas) innehatte, gründetete er sein eigenes Krebszentrum in Kalifornien: Das Simonton Cancer Center California.  Seit seinem Tod 2009 steht das Simonton-Krebs-Center unter der Leitung seiner Frau Stephanie Matthew Simonton.

www.simonotoncenter.com​   zur deutschen Seite: www.simonton.de


Hoffnung- und Hoffnungslosigkeit

Alle Menschen, deren gesundheitlicher Zustand sich schnell nach der Diagnose verschlechterte, hatten zwei Dinge gemeinsam: Hoffnungslosigkeit und Selbstaufgabe. Sie glaubten nicht an ihre Genesung oder oft sogar noch schlimmer: ihr Lebenswillen schwand. Sie „warfen“ sich dem Krebsgeschwür geradezu „vor die Füße“ und gaben jeden Lebenswillen auf.

Die Hoffnungsvollen glaubten, dass es irgendwo noch einen Weg gab, dem Krebs ein Schnippchen zu schlagen. Sie wollten weiterleben, weil sie noch die Schulreife ihres Enkels erleben, ein Projekt zu Ende bringen oder noch die Aussöhnung mit einem wichtigen Menschen erreichen wollten. Sie probierten vieles aus: von hochdosierten Vitaminkuren bis hin zu Wunderheilern. Diese Gruppe lebte nach der Krebsdiagnose zum Teil deutlich länger als die Ärzte es voraussagten. Ihnen gemeinsam waren der Lebenswille und die Hoffnung.

Der psychologische Zusammenbruch als Krebsursache

In seinen langjährigen Erfahrungen mit Krebspatienten fand Simonton in nahezu jeder Patientenbiografie 6-18 Monate vor der Diagnose einen, für den Patienten unlösbaren, Konflikt. Dieser Konflikt oder dieses Ereignis versetzte den Patienten in einen tiefen Zustand der Hoffnungslosigkeit. Er sah für sich keine Lösungsmöglichkeit und hatte nicht nur resigniert, sondern innerlich aufgegeben.

Dieser innere Zusammenbruch, der Verlust der Hoffnung oder des Lebenssinnes hatte bewirkt, dass auch das Immunsystem zusammengebrochen ist. Der tägliche „Ausschuss“ an Krebszellen, den auch gesunde Menschen auf Grund der Umweltbelastungen haben, wurde vom Immunsystem nicht mehr erkannt und wie üblich vernichtet. Die Krebszelle konnte also „Fuß fassen“ und zu einem Tumor anwachsen.

Carl war klar: Die Psyche hatte die Macht unseren Körper erkranken zu lassen, aber auch die Macht unsere Heilung zu bewirken.

Dem Patienten die Macht über den Krebs zurückgeben!

Sein therapeutisches Konzept wurde in den vielen Jahren zunehmend verfeinert, bestand aber im Wesentlichen aus folgenden Punkten:

  • Den Patienten zur Mithilfe in seiner Krebskrankheit zu motivieren: Er hat die Macht darüber, ob der Krankheitsprozess stoppt, sich verlangsamt, sich beschleunigt oder sogar rückgängig Richtung Heilung verläuft.
  • Den psychologischen und familiären Konflikt aufzulösen, der in die Krebskrankheit geführt hat.
  • Die Lebensfreude und den Lebenswillen des Patienten zu stärken.

Von Baggern, zahnigen Fischen oder Feuerwehrmännern

Die Visualisierungstechnik war der zentrale Baustein seiner Therapie. Auch hier ließ sich Carl von Stephanie inspirieren. Während Stephanie ihre Manager, Bilder des Erfolgs entwerfen ließ, regte Carl seine Patienten an, Bilder der Heilung zu kreieren.

Er stellte es seinen Patienten frei, ob sie in ihrer Vorstellung die Krebszellen mit einer Horde Feuerwehrmänner und ihren Power-Wasserschläuchen wegpusten wollten, ob Schwärme von zahnigen Fischen die Krebszellen kleinknabberten oder ob Bagger den Krebszellen zu Leibe rücken sollten. Was immer der Patient auch für ein Bild wählte, es sollte ein kraftvolles Bild sein, bei dem kein Zweifel aufkommen konnte, dass der Körper, das Immunsystem oder auch die Chemotherapie am Ende der/die Stärkere sein würde.

Dreimal täglich entspannen und visualisieren

Carls wies seine Patienten an ihre kraftvollen, heilenden Bilder dreimal am Tag in völliger Entspannung zu entwerfen. Dabei maß Simonton der Entspannung einen großen Wert bei. Der Patient sollte seinen ganzen Körper auf verspannte Muskeln untersuchen, diese lockern und sich dabei auf den Atem konzentrieren.

Für Carl war die Entspannung aus folgenden Gründen wichtig:

  • Entspannung führt zum Abbau von Stresshormonen und zur Verbesserung der damit verbunden Körperreaktionen, wie z.B. Bluthochdruck und Spannungsschmerzen.
  • Das Immunsystem verbessert seine Arbeit, denn die abgebauten Stresshormone können das Immunsystem nicht mehr behindern.
  • Entspannung baut Ängste ab.
  • Der Lebenswille wird durch die Entspannung gestärkt.
  • Die Kommunikation mit dem Unterbewusstsein funktioniert in der Entspannung besser.

Seine Erfolge und seine eigene Klinik

In seinem Buch „Wieder gesund werden“ beschreibt er zahlreiche Fälle von Patienten, die den Krebs mit ihrer veränderten Lebenseinstellung und ihren geistigen Kräften überlebt haben. Ausführlich erzählt er die Geschichte seines ersten Patienten, an dem er alle Erkenntnisse seiner vielen Interviews und der psychologischen Erfahrung seiner Frau ausprobiert hatte. Für ihn unerwartet schnell, genas dieser Patient von seinem Kehlkropfkrebs und machte ihm Mut, den ungewöhnlichen Weg als Schulmediziner zu gehen und nicht an den Widerständen und Ressentiments seiner Kollegen zu verzweifeln.

Ein paar Jahre später übertrug man ihm die Leitung des Krebsberatungs- und Forschungszentrums in Fort Worth (Texas). Später führte er mit seiner Frau eine eigene Klinik (Simonton Cancer Center) in Kalifornien.

Dorthin kamen von allen Teilen der USA Krebspatienten, die als unheilbar diagnostiziert wurden und denen im Durchschnitt nur noch ein Jahr Lebenserwartung zugeschrieben wurde.

Natürlich konnten bei weitem nicht alle Patienten geheilt werden. Aber auch die Patienten, die an ihrer Krebserkrankung starben, taten dies viele Monate später als prognostiziert oder hatten eine deutlich höhere Lebensqualität, weil sie die belastenden Behandlungen unter Chemo oder auch der Bestrahlung besser vertrugen.

Dein Geist ist mächtig!

Das ist es was Simonton uns auf den Weg mitgegeben hat: Dein Geist ist mächtig. Er kann Dich heilen.

Nutze also mit Bewusstheit dieses Werkzeug. Und denke an die Geschichte mit dem Messer, das sowohl in Deinen Finger, als auch in die Zwiebel schneiden kann. Mit dem „Messer Deines Geistes“ kannst Dir ins eigene Fleisch schneiden, indem Du Deinen Geist in Hoffnungslosigkeit versinken lässt, aber Du kannst damit genauso Heilsames verrichten.

Dr. Carl Simonton sah seine Therapie nie als Alternative zur Schulmedizin, sondern als Ergänzung. Ein großer Teil seiner Patienten galt als "austherapiert", was nichts anderes bedeutet als von der Schulmedizin aufgegeben. In jenen Fällen war seine Therapie die einzige erfolgversprechende Alternative, die den Patienten noch blieb.

Mit meinem Artikel möchte ich hier ebenso keine Alternative zur schulmedizinischen Behandlung, sondern eine wertvolle Ergänzung darstellen. Ich rate also keinen Krebspatienten von einer Operation, Bestrahlung oder Chemotherapie ab, wenn diese aus medizinischer Sicht angebracht sind.

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