Ach, könnte das Glas doch voll sein!

Fülle Mangeldenken
Lebensfreude

Jede Medaille hat zwei Seiten. Wir entscheiden was wir sehen und was wir bewerten. Das halbvolle Glas ist zur Hälfte leer aber auch zur Hälfte voll. Entscheiden wir uns für die volle Hälfte, entscheiden wir uns für die Fülle.

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Dein Geist bestimmt das Maß!

Unsere Augen sind nur das Instrument des Sehens. Wir sind es, die die Augen steuern. Das, was vor uns liegt oder steht, kann aus der dunklen Schattenseite oder aus der optimistischen Lichtseite betrachtet werden. Alles hat Licht und Schatten. Selbst das Schlechte hat seine guten Seiten. Auch der Schmerz. Würden wir Dinge ändern ohne Frust, Schmerz und Hindernisse? Wohl kaum! So übe Deinen Geist darin, Dir über Deine Wertungen bewusst zu werden. Deine schlechten Wertungen werden unmittelbar zu unangenehmen Gefühlen. Bei genauer Betrachtung fällt Dir in einer unerwünschten Situation auch eine positive Seite auf. Oder wie sagte einst eine Frau, als sie gerade verlassen wurde: „Zuerst war da der Schmerz. Aber dann dachte ich: Wow, ich muss jetzt nie mehr Hemden bügeln.“

Jammerst Du noch oder lebst Du schon in Fülle

Wer mag Menschen, die jammern? Vermutlich niemand. Warum tun das so viele? Sie jammern über ihre Gesundheit, das Wetter, die Politik, das Essen. Manch einer jammert den ganzen Tag. Jammern kann ein Überbleibsel aus der Kindheit sein: „Wenn ich jammere, schreie, brülle gibt es Aufmerksamkeit und wenn es gut läuft sogar die Brust.“ Oder Jammern ist eine Strategie der Stillstands-Erklärung: „Sieh her, wie schlecht es mir geht, wie sollte ich also dieses oder jenes anpacken?“ Noch cleverer ist Jammern als Arbeitsverweigerungstaktik: „Schau her, wie schlecht es mir geht, nimm mir die Arbeit doch besser ab.“ Was auch immer der vermeintliche Gewinn hinter dem Jammern sein mag: Jammern ist Stillstand, unerwachsen und sich selbst ausgrenzend. Das bringt uns nicht vorwärts, im Gegenteil, wir vergiften unseren eigenen Geist damit. Ein Mensch, der jammert, ist wie jemand, der in sein halbvolles Glas Gift hineintropft.

Ändere die Dinge, die Du ändern kannst

Jammern ist oft Vermeidungshaltung für das Handeln. Eine reife und erwachsene Haltung ist es, die Bedingungen zu ändern. Handeln bedeutet auch, uns professionelle Hilfe zu holen, sei es ärztliche oder psychologische. Und seien wir ehrlich, auch das hat seine Grenzen. Es gibt Dinge, die wir nicht ändern können. Das Wetter, die politische Großwetterlage, den Tod und andere Schicksalsschläge.

Wenn wir dem Leben mit dieser Klarheit begegnen, leiden wir weniger:

Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,

den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,

und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Das Gelassenheitsgebet (vermutlich von dem amerikanischen Theologen Reinhold Niebuhr)

Die zwei wichtigsten Bausteine auf dem Weg zur Fülle

Die Fülle zu sehen, ist eine Lebenshaltung, die Du bewusst einnehmen kannst. Wenn Du diese zwei Dinge verinnerlichst, wirst Du mehr Freude und Fülle in Deinem Leben haben.

1. Nicht urteilen

Unser Blickwinkel umfasst in der Regel nicht die Gesamtheit aller Zusammenhänge. Manchmal schließt sich der Kreis in einem sehr weiter Bogen, der aus unserer Position weit über unseren geistigen Radius hinausgeht. Da ist es besser nicht zu urteilen, denn letztlich sind es die Urteile, die unsere unangenehmen Emotionen auslösen und uns leiden lassen.

Um das zu verdeutlichen, hier die Geschichte von Dr. N. Peseschkian, einem iranischen Psychologen:

Ein alter Bauer lebt zusammen mit seinem Sohn in einem Bergdorf. Weil er das einzige Pferd des Dorfes besitzt, gilt er als sehr reich. Entsprechend bewundern und beneiden ihn die anderen Dorfbewohner. Eines Tages läuft das Pferd weg. Das Dorf eilt zusammen und bedauert und tröstet den Mann. Dieser erwidert nur: „Naja, das kann gut oder schlecht sein. Warten wir es doch mal ab.“

Nach kurzer Zeit kommt tatsächlich sein entlaufenes Pferd zurück. Aber damit nicht genug: Es kam nicht alleine zurück, dabei hatte es ein junges Wildpferd. Mit einem Schlag wird der alte Mann zur reichsten Person weit und breit. Das Dorf möchte dieses Ereignis feiern und ihm gratulieren, doch der Mann entgegnet nur: „Ich weiß nicht, was es bedeutet, warten wir es doch ab.“

Eines Tages wird sein Sohn beim Zureiten des Wildpferdes abgeworfen und bricht sich die Beine. Das Dorf eilt erneut zusammen und will den alten Mann beklagen. Selbst in dieser Situation entgegnet er mit ruhiger Stimme: „Warten wir es ab!“ Nach einigen Wochen kommen Reiter des Königs ins Dorf, um alle jungen Männer für den Krieg einzuziehen. Keiner von ihnen kehrt je zurück. Nur einen nahmen sie nicht mit: den Sohn mit den gebrochenen Beinen….

2. Sei dankbar

Wir richten unseren Blick allzu gerne auf das, was wir nicht haben und was nicht funktioniert. Dabei leben haben wir hier in Deutschland alle genug zu essen und meist ein Dach über den Kopf. Wir haben eine funktionierende Infrastruktur und überwiegend sauberes Wasser und gute Luft. So vieles um uns herum ist schön: Die Blumen in Nachbarsgarten, die singende Amsel, die alte Linde am Wegrand, das Grillenzirpen im Mondlicht. Aber wir sehen, hören und riechen das Schöne nicht. Wir sind ganz okkupiert von unserem Problem.

Dabei sind dankbare Menschen glücklicher und gesünder. Dankbarkeit ist eine Haltung, die wir ganz einfach lernen können.

Tipp: Nimm Dir täglich 10 Minuten Zeit, all die Dinge aufzuschreiben, über die Du dankbar und glücklich sein kannst.

Hier findest Du noch eine weitere Vertiefung zu diesem Thema:

Die Fülle manifestieren:

Visualisierung Ich lass Fülle in mein Leben

Hier eine Hörprobe:

Diese geführte Meditation ist ein Bad in Fülle und Freude. Sie hinterlässt nicht nur ein positives Lebensgefühl, sondern hilft Dir, Dein Leben auf Fülle und Freude konsequent auszurichten.

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