Teil 1: Auf der Spur der Fülle!

Fuelle
Lass Fülle in Dein Leben

Oberflächlich gesehen ist Fülle das Gegenteil von Mangel. Und wir denken dabei zunächst an Geld, denn Fülle ist für uns meist viel Geld. Tiefer gesehen ist Fülle Glück. Geld spielt dabei eine Rolle, aber keine entscheidende Rolle, was wir Dir auf den vielen Wegen zur Fülle zeigen werden. Ein erfülltes Leben beginnt im Kopf mit einer positiven Lebenshaltung.

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Alle Menschen auf der Erde streben nach Fülle

Jeder Mensch möchte glücklich und frei von Leid leben. Trotzdem steuern viele Menschen in ein unglückliches Leben. Sie visieren Ziele an, von denen sie sich Glück erhoffen, die sich aber wie eine Fata Morgana nur als flirrende Luft entpuppen. Ihr Leben bietet ihnen alle Zutaten, um Glückskekse zu backen. Aber sie sehen sie nicht und sitzen vor dem leeren Backofen.

Arm oder Reich?

Diese Einteilung ist nicht immer leicht, wie ich an einem Beispiel aus meinem erweiterten Bekanntenkreis erzählen möchte.

Frieda (Namen geändert) sitzt in ihrer kleinen Wohnung. Die Vorhänge sind grau, die Tapeten hängen von der Wand. Sie hat Arthrose und das Leben ist für sie beschwerlich geworden. Vor allem das Putzen bereitet ihr große Anstrengungen. Die alte Waschmaschine ist ihr kaputt gegangen, aber eine neue ist ihr zu teuer. So sitzt sie in der Wohnung, sieht fern und wartet auf ihre beruflich eingespannte Tochter. Darauf, dass die Tochter ihr Leben einhaucht, ihre Wäsche wäscht, die Wohnung putzt und ein paar Einkäufe erledigt. Ist sie eine arme Frau? Ja. Aber nicht finanziell. Frieda hat einen großen Immobilienbesitz und viel Geld auf Bankkonten, auch in der Schweiz. Frieda ist Millionärin.

Was ist hier passiert?

Warum führt Frieda so ein unglückliches Leben, obwohl sie sich doch so vieles noch leisten könnte? Sie könnte sich eine Putzfrau leisten, mit Freunden täglich zum Essen ausfahren, die Abende mit beschwingten Skatrunden genießen oder auf Reisen gehen. Nichts davon tut sie. In ihrer Wahrnehmung ist alles zu teuer geworden. Sie kauft nur im Discounter ein: „Man weiß nie, ob das Geld reicht.“

Frieda stammt aus einfachen Verhältnissen. Auf jeden Pfennig musste in ihrer Kindheit geachtet werden, um sie und ihre zahlreichen Geschwister durch zu bringen. Nach der Heirat ging es bergauf. Ihr Mann erwies sich als geschäftstüchtig und erfolgreich. Bevor er an Krebs starb, hatte er ihr ein Vermögen hinterlassen. Aber bei Frieda ist die Fülle nie angekommen. In ihrem Kopf lebt sie weiter in einer Not, wie sie sie in der Kindheit erfahren hat. Frieda ist nie bewusst geworden, dass sie reich ist, dass sie frei ist, sich ein leichtes, angenehmes und erfülltes Leben zu erschaffen.

Die Sättigung wird nie erreicht

Ein anderes Phänomen der „armen“ Reichen ist, dass es nie genug ist. Wie in Grimms Märchen „ Vom Fischer und seiner Frau“ ist es nie genug. Dort muss aus der Hütte ein Haus und aus dem Haus ein Palast werden. Von der einfachen Fischersfrau will sie zur Königin, von der Königin zur Kaiserin, von der Kaiserin zur Päpstin und von der Päpstin will sie zu Gott werden. Und dabei wir die reiche und mächtige Frau immer ungeduldiger und unzufriedener.

https://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/von_dem_fischer_un_seiner_frau

Unbegreiflich, wie die Milliardäre und Millionäre unserer Zeit, so wie die Fischersfrau in Grimms Märchen, nie zufrieden werden. Es ist nie genug. „Panama Papers“ oder zuletzt „Paradise Papers“ enthüllen, wie diese armen Millionäre Steuern hinterziehen, Briefkastenfirmen in Steueroasen und fragwürdige Stiftungen gründen. Sie haben nicht genug. Auch sie leben im Mangel. Der Kampf, das Geld zu bewahren, zu vermehren, kettet sie genauso an, wie die Menschen, die real um jeden Cent kämpfen müssen. Ihr Geist ist gierig geworden. Und die Gier hat ihnen die Freude, die Freiheit und Weisheit genommen.

Glückliche Menschen gibt es mit und ohne Geld

Wenn ich alle Menschen in meiner Umgebung in glücklich und unglücklich einsortiere, fällt mir auf, dass die glücklichsten Menschen, weder erfolgreich noch reich sind. Der Hausmeister meiner Mietwohnung, mit seinem alten Fiat, ist so ein Beispiel. Er hat immer lachende Augen, oft singt er beim Fegen der Garagen-Einfahrt oder Putzen der Treppen vor sich hin.  Ein UPS-Fahrer, der die Innenstadt mit Päckchen versorgt, fällt sicherlich auch nicht in die Kategorie „beneidenswert erfolgreich“. Er fährt einhändig und lächelnd durch die Innenstadt, denn mit der anderen Hand ist er ständig am Winken. Die Freude, die er vermittelt, Dich als gelegentlicher Päckchen-Empfänger irgendwo in der Innenstadt wieder zu treffen, ist echt. Und ich bin nicht die einzige, die ihm enthusiastisch zurückwinkt.

Fülle beginnt im Kopf

Ja, richtig. Was nützt uns der Berg an Dingen, die uns umgeben, wenn wir sie nicht sehen und keine Freude dafür empfinden? Was nützt uns ungenützter Besitz? Wofür wir keine Dankbarkeit empfinden, schätzen wir nicht wert. Wir schätzen es nicht wert, jeden Tag zu essen zu haben. Nebenbei bemerkt, 2016 sind 5,6 Millionen Kinder verhungert oder aufgrund starker Unterernährung an einfachsten Kinderkrankheiten gestorben. Das sind 15000 tote Kinder täglich. Und uns Menschen in der westlichen Hemisphäre fehlt die Wertschätzung und Dankbarkeit für Nahrungsmittel. 18 Millionen Tonnen Nahrungsmittel werden in Deutschland jährlich vernichtet. Diese Liste von Dingen, die wir nicht wertschätzen, könnte ich endlos weiter führen. Allein sauberes Trinkwasser zu haben, ist ein Privileg, das in naher Zukunft immer rarer werden wird.

Großzügige Menschen leben in Fülle

Es gibt viele Menschen, die in einem realen finanziellen Mangel leben, die kaum das Nötigste haben, sich über Wasser zu halten. Aber wie bereits erwähnt gibt es auch das reiche „Gegenstück“, das mit einer Beißzange um den Geldbeutel bei jedem Cent Trinkgeld Verarmungsängste erleidet. Am Kontostand lässt sich also kaum erkennen, ob jemand in Fülle lebt.

​Ein Maßstab, woran man Menschen, die in Fülle Leben, erkennen kann, ist Großzügigkeit. Menschen, die Fülle in ihrem Leben haben, haben keine Angst, etwas zu verlieren. Sie geben nicht mit einer Vorstellung, danach weniger zu haben. Sie geben weil sie Freude am Teilen haben; weil die Fülle, die Freude und das Glück in ihrem Leben, geteilt werden will. Ihr Herz ist weit und Erbsenzählerei ist für sie wesensfremd geworden. Fülle kennt keine Grenzen und keine „Ich-komm-aber-zu-kurz-Angst“. Wer in Fülle lebt vergleicht nicht mehr, ob es da draußen reichere oder erfolgreichere Menschen gibt. Er sieht sein Leben, seine Möglichkeiten und seinen Besitz in Dankbarkeit. Zufriedenheit, Glück und das Gefühl in seinem Leben angekommen zu sein, ist sein wahrer Reichtum.

Auf dem Weg zur Fülle brauchst Du offene Augen und ein offenes dankbares Herz.

Wenn Du in Fülle leben willst, musst Du wieder die Nase in die Blumen halten, den Vögeln lauschen, das Essen genießen, die Nachbarn anlächeln. Du musst ins Hier und Jetzt finden und mit offenen Augen und präsentem Bewusstsein die Welt betrachten. Wenn Du dankbar sein kannst, wenn Du den „Selbstverständlichkeiten“ um Dich herum wieder ihren Wert gibst, wirst Du Dein Leben in Fülle tauchen.

Hier in unserem Kurs werden wir Dir alle Gedanken, Anregungen und Fragen mitgeben, die Du brauchst, um Fülle in Deinem Leben entstehen zu lassen.

​Was macht Dich glücklich?

Was ist Deine persönliche Fülle

​Deinen Geist auf die Fülle ausrichten.

Der geniale Perspektivwechsel: Dankbarkeit.

In Deinem Umgang mit Geld werden wir Licht bringen. Warum Du zu wenig Geld oder zu wenig Freude am Geld hast? Wieso Du mit Deinem Geld keine Fülle erschaffen kannst? Welche Glaubenssätze Du zu Geld und Erfolg hast?​

Zuletzt werden wir uns um das „innere Gold“ kümmern:

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